Die Expertin beschrieb das Stück als „sternenexplosion“: Flachdrähte gruppieren sich radial um einen Mittelstein, an deren Schweif Brillanten in gleichmäßigen Chatons sitzen. Alte und moderne Diamantschliffe sorgen für intensives Funkeln. Schätzungen schwankten: 500–600 Euro einerseits, 1.100–1.200 Euro andererseits – genug, um die Händler neugierig zu machen.
Als bekannt wurde, dass die Brosche von Renates Mutter stammt, hielten die Händler kaum nochstill: Ausrufe wie „Alter Schwede!“ fielen mehrfach. Elisabeth Nüdling sprach von einer Umarbeitung zum Collier, doch schließlich schnappte Julian Schmitz-Avila zu und legte 900 Euro auf den Tisch. Die 82-Jährige verließ den Raum lachend und offensichtlich glücklich.